SWOV Catalogus

99527

Cannabis-Konsum und seine rechtlichen Folgen für den Führerschein im Verkehrs-Verwaltungsrecht.
C 20878 [electronic version only] /73 /83 / ITRD D347884
Himmelreich, K.
Deutsches Autorecht DAR, Vol. 71 (2002), No. 1, p. 26-33

Samenvatting Ob gelegentlicher oder regelmaessiger Cannabis-Konsum vorliegt, darf nach der Rechtsprechung nicht durch ein medizinisch-psychologisches Fahreignungs-Gutachten ueberprueft werden. Gemaess Paragraf 14 Absatz 1 Satz 4 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) gilt aber Folgendes: Die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens kann angeordnet werden, wenn gelegentliche Einnahme von Cannabis vorliegt und weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begruenden. Nun glauben manche Fahrerlaubnis-Behoerden, einen Ausweg gefunden zu haben: Wenn gelegentlicher Konsum zu bejahen ist, was die Fahreignung noch nicht in Frage stellt, und ein Verdacht auf regelmaessigen Konsum besteht, ordnen sie eine chemisch-toxikologische Untersuchung bei einem Institut fuer Rechtsmedizin an. Je nach festgestellter Konzentration wird anschliessend ein Fahreignungs-Gutachten angeordnet, wenn ein Verdacht auf regelmaessigen Konsum besteht. Ob diese Methode der Intention der neuen Fahrerlaubnis-Verordnung entspricht, muesste ueberprueft werden. (Author/publisher).
Full-text
Dossier
Suggestie? Neem contact op met de SWOV bibliotheek voor uw opmerkingen
Copyright © SWOV | Juridisch voorbehoud | Contact