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95651

Vulnerable road users in Finland : safety measures and goals.
C 17001 (In: C 16996) /73 /83 / ITRD D346006
Räsänen, J.
In: Proceedings of the transport safety congress "Benchmarking safety measures : vulnerable road users, Vienna, 12 October 1998 = Berichte der Verkehrssicherheitskongress "Sicherheitsmassnahmen im Vergleichtest : ungeschützte Verkehrsteilnehmer, Wien, 12. Oktober 1998, p. 23-25

Samenvatting Jedes finnische Regierungsprogramm geht seit den 70er Jahren auf die Verkehrssicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer ein. Das Ministerium für Transport und Kommunikation hat die oberste Verantwortung für alle Fragen des Verkehrs. Jährlich überprüft und aktualisiert es die Ziele und erstellt ein Verkehrssicherheitsprogramm. Die Sicherheit von Fussgängern und Radfahrern ist auch für das Umweltministerium, die Gemeinden, die Polizei und die zentrale Verkehrssicherheitsorganisation ein wichtiges Anliegen. Das 1989 für die Jahrtausendwende gesteckte Ziel, die tödlichen Verkehrsunfälle um 50 Prozent zu reduzieren, kann erreicht werden. 1993 beschloss das Ministerium, dass sich bis zum Jahr 2000 die mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege verdoppeln und die tödlichen Fahrradunfälle um die Hälfte verringern sollen. Der Zeitpunkt für das erste Ziel musste inzwischen auf das Jahr 2005 verschoben werden. In den letzten 20 Jahren sind die tödlichen Unfälle in Finnland stark zurückgegangen. Es gab wesentliche Verbesserungen der Infrastruktur. Hunderte Kilometer neue Rad- und Fusswege sowie zahlreiche Über- und Unterführungen wurden gebaut. Die Strassenverwaltung erneuerte in den 80er Jahren die Planungsnormen und richtete ihr Augenmerk besonders auf den Strassenentwurf in bebauten Gebieten. Neue Richtlinien für den Fahrrad- und Fussgängerverkehr sind kürzlich in Kraft getreten. In den letzten fünf Jahren wurden Verkehrsberuhigungsmassnahmen populär. In vielen Stadtzentren und Wohngebieten gibt es Geschwindigkeitsbeschränkungen von 40 oder 30 Stundenkilometern. Sicherheitskampagnen widmen sich in den letzten Jahren verstärkt den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Verändert wurden die Vorfahrtregeln für Radfahrer. Mit der Einhaltung verschiedener Vorschriften gibt es Probleme. So fahren viele Radfahrer in der Dunkelheit ohne Licht und die Bestimmung, dass in der Dunkelheit Fussgänger mit Reflektoren ausgestattet sein müssen, wird häufig missachtet. Verbessert werden muss im Winter die Unterhaltung der Fuss- und Radwege. Es muss weiter daran gearbeitet werden, die Helmtragequote zu verbessern. Sie liegt derzeit bei etwa 20 Prozent, in Helsinki trägt jeder dritte Radfahrer einen Helm. Weitere Forschungsarbeit ist nötig. Nach wie vor ist das Wissen über die Gefährdung von Radfahrern und Fussgängern unzureichend. Ein spezielles Problem in den nordischen Ländern ist das Wetter. Glücklicherweise ist es gelungen, die Einstellungen von Entscheidungsträgern und Verkehrsteilnehmern in Richtung mehr Sicherheit zu verändern. (KfV/A)
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