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85421

Cannabiskonsum und Fahreignung.
C 6764 (In: C 6763 S) /83 / IRRD 329686
Buchholtz, U.
In: Kongressbericht der 27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V. in Verbinding mit der 33. Fortbildungsveranstaltung der Sektion Verkehrspsychologie des Bundesverbandes Deutscher Psychologen BDP, Heidelberg, 1.-3. April 1993, p. 11-13

Samenvatting Das vorrangige Ziel einer medizinisch-psychologischen Untersuchung von Drogenkonsumenten ist die präzise und valide Bestimmung des individuellen Gefährdungspotentials für die Verkehrssicherheit. Wird psychische Abhängigkeit diagnostiziert, muss gemäss dem Gutachten "Krankheit und Kraftverkehr" ein Jahr hinreichend belegter Cannabisabstinenz vorliegen, bevor eine positive Beurteilung möglich ist. Auf die Gefährdung durch sporadischen Cannabiskonsum geht das erwähnte Gutachten nicht ein, jedoch ist auch gelegentlicher Konsum kritisch zu bewerten. In diesen Fällen ist der Nachweis eines ausreichend grossen Abstinenzzeitraumes zu fordern. Der Gutachter hat neben der Glaubwürdigkeit einer Abstinenzaussage auch die Stabilität der Abstinenz zu beurteilen. Für den Nachweis einer einjährigen Cannabisabstinenz sind mindestens 4 - 6 Urinscreenings auf Abruf, zufällig über das Jahr verteilt, erforderlich. Eine für die Zukunft vielversprechende diagnostische Methode ist die Haaranalyse. Abschliessend wird ein Diagnoseschema für die Begutachtung drogendelinquenter Personen vorgestellt.
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