SWOV Catalogus

320921

Cannabis et conduite automobile.
20021851 ST [electronic version only]
Ménétrey, A. Augsburger, M. Giroud, C. & Mangin, P.
Schweizerische Rundschau für Medizin Praxis, Vol. 90 (2001), No. 34 (23 August), p. 1398-1407, 49 ref.

Samenvatting Im Verlaufe der letzten 15 Jahre hat der Konsum von Cannabis-Produkten in beträchtlichem Masse zugenommen. Dabei erweist sich die Beeinträchtigung des Fahrverhaltens im Strassenverkehr, welche auf die Einnahme von psychotropischen Stoffen zurückzuführen ist, als eines der grössten Probleme. In der Tat weist die Mehrzahl der epidemiologischen Studien darauf hin, dass Cannabis, abgesehen von Alkohol, diejenige Substanz ist, die am häufigsten bei Personen nachgewiesen wird, die verdächtig werden, unter dem Einfluss von Medikamenten und/oder Rauschgiften ein Fahrzeug zu lenken. Aus diesem Grunde müssen experimentelle Studien durchgeführt werden, um die Auswirkungen des Cannabis-Konsums auf die Fahrtüchtigkeit des Autolenkers hin zu untersuchen. Die veröffentlichten Arbeiten zeigen klar auf, dass sich die vorgängige Einnahme von Cannabis leistungsbeeinträchtigend, und somit negativ auf das Fahrverhalten auswirkt. Grundsätzlich ist die aufgenommene Dosis Cannabis massgebend, dann ob gleichzeitig Alkohol oder weitere psychotropische Stoffe konsumiert werden, und ob während anspruchsvollen Situationen und Tätigkeiten, welche die volle Konzentration verlangen, geschieht. In qualitativer Hinsicht scheinen sich die Auswirkungen von Cannabis und Äthanol grundsätzlich zu unterscheiden. In der rechtsmedizinischen Anwendung muss diese Verminderung der Leistungsfähigkeit in Verbindung gebracht werden mit den Konzentrationen von Cannabinoiden im Blut. Zu diesem Zweck wurden in der wissenschaftlichen Literatur Modelle zur Interpretation der Cannabinoid-Konzentration vorgestellt. Diese Modelle müssen jedoch verbessert werden, so dass sie auf alle Situationen angewendet werden können, mit denen ein rechtsmedizinischer Sachverständiger konfrontiert wird. English abstract: Cannabis use has increased considerably during the last 15 years. One of the major problems dealing with cannabis use is driving under the influence of drugs. With the exception of ethyl alcohol, the majority of the epidemiological studies have shown that cannabis is the most frequently detected substance in people suspected of driving under the influence of drugs. Experimental studies are therefore needed to assess cannabis effects on driving capability. Many studies indicate that cannabis impairs psychomotor performance. This impairment becomes obvious when high doses of cannabis are taken, when ethyl alcohol or other drugs are simultaneously ingested, or when sustained attention is needed. Moreover, cannabis effects are qualitatively different from those observed after ethyl alcohol consumption. In forensic practice, cannabis impairment of driving performance must be related to cannabinoids blood concentrations. To facilitate the interpretation of cannabinoids blood levels, several models were set up recently. These models must be further improved in order to fit in with all circumstances of cannabis use. (Author/publisher)
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