SWOV Catalogus

117432

Optimierung des Akzeptanz-Nutzenverhaeltnisses am Beispiel der Predictive Collision Warning / Optimizing driver acceptance and objective benefit using Predictive Collision Warning as an example.
C 38784 (In: C 38746 [electronic version only]) /91 /83 / ITRD D358959
Wilhelm, U.
In: Integrierte Sicherheit und Fahrerassistenzsysteme : Tagungsband 22. Internationale VDI/VW-Gemeinschaftstagung, Wolfsburg, 12.- 13. Oktober 2006, p. 553-562

Samenvatting Insbesondere bei Sicherheitssystemen haengt die Endkundenakzeptanz nur sehr indirekt vom tatsaechlichen Nutzen ab: Unfaelle sind selten und der tatsaechliche Nutzen in der Unfallsituation ist, zumal subjektiv in einer Stresssituation wahrgenommen, nur schwer zu bewerten. Versucht man den Nutzen der hier diskutierten Kollisionswarnung objektiv zu bewerten, bietet sich eine sehr enge Definition an. Warnungen in Situationen, in denen der Fahrer auch ohne aktives System selbststaendig die Kollision vermeiden konnte, werden fuer die Bewertung des Systems als Fehlwarnung klassifiziert. Der Endkunde nimmt jedoch genau durch diese "Fehlaktivierungen" das System wahr. Die Akzeptanz des Systems wird bestimmt durch die Situationen, in denen die Warnungen erfolgen und der in diesen Situationen gewaehlten Warnaktorik. Dementsprechend lassen sich Warnauspraegungen, die ihre Akzeptanz aus den subjektiven Erwartungen des Fahrers ableiten, von solchen Auspraegungen unterscheiden, die versuchen die Akzeptanz zu erhoehen, indem sie die Gesamtzahl der oben definierten "Fehlausloesungen" minimieren. In diesem Beitrag wird ein Verfahren vorgestellt, mit Hilfe dessen Systemauspraegungen bewertet und entsprechend der gewaehlten Auspraegung optimal appliziert werden koennen. Erklaertes Ziel ist es hierbei, eine bewusste Gewichtung von Akzeptanz und objektivem Nutzen realisieren zu koennen, um eine auf den Endkunden und das Fahrzeug passende Systemauspraegung zu finden. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: The end customer acceptance of safety systems depends only very indirectly on the actual advantages of the system: accidents occur very rarely, and the actual benefits in such situations can only be judged subjectively with difficulty. The usefulness of the collision warning system discussed here can be objectively defined very precisely. An erroneous warning occurs if the system gives a warning in a situation in which the driver could have avoided a collision without support from the system. The end customer experiences the system in normal circumstances through these "erroneous" warnings. The acceptance of the system is determined by the situations in which warnings occur and the chosen actuators through which the warning is given. Warning systems can therefore be categorised as those which attempt to derive their acceptability from the subjective expectations of the driver, and those which attempt to increase acceptability by keeping the number of "erroneous" warnings to a minimum. In this paper, a method is presented in which a system can be assessed and optimally parameterised according to the desired implementation. The explicit aim is to obtain an optimum balance between acceptability and objective system usability, in order to find the correct implementation for the end customer and vehicle. (A) Beitrag zum Themenbereich "Akzeptanz, Nutzen und Sicherheit?" der Tagung "Integrierte Sicherheit und Fahrerassistenzsysteme" der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik, Wolfsburg, 12. und 13. Oktober 2006. Siehe auch Gesamtaufnahme der Tagung, ITRD-Nummer D358921.
Full-text
Dossier
Suggestie? Neem contact op met de SWOV bibliotheek voor uw opmerkingen
Copyright © SWOV | Juridisch voorbehoud | Contact