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117402

Akzeptanzmessung als Baustein fuer die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen / Acceptance measurement as a component in the development of advanced driver assistance systems.
C 38754 (In: C 38746 [electronic version only]) /80 /83 / ITRD D358929
Kassner, A. & Vollrath, M.
In: Integrierte Sicherheit und Fahrerassistenzsysteme : Tagungsband 22. Internationale VDI/VW-Gemeinschaftstagung, Wolfsburg, 12.- 13. Oktober 2006, p. 97-112, 13 ref.

Samenvatting Haeufig werden bei der Entwicklung von Assistenzsystemen technologisch machbare Loesungen in Fahrzeuge integriert und ihre Akzeptanz und Wirksamkeit erst spaet im Entwicklungsprozess untersucht. Dies ist ein Grund, warum sich diese Systeme so zoegerlich im Markt durchsetzen. Als Alternative wird hier ein Ansatz verfolgt, bei dem im ersten Schritt von einer psychologischen Analyse der Anforderungen an den Fahrer ausgehend der Assistenzbedarf ermittelt wird und mit experimentellen Prototypen Akzeptanzuntersuchungen durchgefuehrt werden, um davon ausgehend die Systeme zu entwickeln. Fuer die Demonstration dieses Ansatzes wurde die Basis-Fahraufgabe der Querfuehrung verwendet. Im Virtual Reality Labor des Deutschen Zentrums fuer Luft- und Raumfahrt (DLR) fuhren 12 Testfahrer zwei unterschiedlich schwierige Landstrassenstrecken. Drei unterschiedliche Arten von Assistenz (informierend, warnend und eingreifend) wurden untersucht. Die Ergebnisse der Akzeptanzbefragungen zeigen, dass Assistenzsysteme vor allem in schwierigen Situationen ihre Unterstuetzung demonstrieren muessen, um von den Fahrern akzeptiert zu werden, wobei es wichtig ist, dass die Assistenzfunktion die speziellen Anforderungen der Fahraufgabe in dieser schwierigen Situation beruecksichtigt. Die Untersuchung macht deutlich, dass eine Analyse der Anforderungen in bestimmten Fahrsituationen wichtige Hinweise fuer die Gestaltung der Assistenzfunktionen liefert. Hier bietet die Untersuchung der Akzeptanz verschiedener Systemauslegungen in unterschiedlich schwierigen Situationen eine sehr gute Moeglichkeit, bereits frueh im Entwicklungsprozess den Fahrer zu beruecksichtigen, was auch eine spaetere Marktdurchdringung unterstuetzt. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: Usually in the development of Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) technological possible solutions are integrated in vehicles and their acceptance and efficiency are examined late in the development process. This may be a reason for the hesitant acceptance of these systems in the market. As an alternative the authors followed an approach where at first a psychological analysis of the demands on drivers leads to the definition of assistance requirements. The acceptance measurement of experimental prototypes allows then the development of systems. To demonstrate the validity of this approach the basic driving task of lanekeeping was used. In the Virtual Reality Laboratory of the German Aerospace Center (DLR) 12 test drivers drove two rural roads with different difficulties. Three different ADAS (informing, warning, or intervening) were examined at a time. The results of the acceptance questionnaires show that ADAS have to demonstrate their supportive character primarily in difficult situations to be accepted by the drivers. In doing so it is important that ADAS take care of the specific driving task demands of the difficult situation. The study proves that analyzing the demands of specific driving tasks can give some valuable hints for the design of assistance functions. Examining the acceptance of different system designs enables an early participation of the driver which might be useful for the subsequent market penetration of the systems. (A) Beitrag zum Themenbereich "Jahrmarkt der Innovationen" der Tagung "Integrierte Sicherheit und Fahrerassistenzsysteme" der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik, Wolfsburg, 12. und 13. Oktober 2006. Siehe auch Gesamtaufnahme der Tagung, ITRD-Nummer D358921.
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