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114382

Fahrfehler und Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Cannabiskonsum.
C 35735 (In: C 35730 S) /83 / ITRD D357806
Kauert, G.
In: Kongressbericht 2005 der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V., 33. Jahrestagung, Bonn, 10. bis 12. März 2005, Berichte der Bundesanstalt für Strassenwesen `Mensch und Sicherheit', Heft M 171, p. 49-52

Samenvatting Seit dem Jahr 2000 wird in Frankfurt die medizinisch-toxikologische Begutachtung der Fahrtuechtigkeit nach einem standardisierten Schema "FPAT" durchgefuehrt. Mit den hierbei gesammelten Daten aus 1.623 Begutachtungen soll ein Zusammenhang zwischen Drogenbeeinflussung und Fahrtuechtigkeit eroertert werden. Unter den reinen Cannabisfaellen faellt auf, dass bei den zunaechst verdachtsfreien Faellen (Standkontrollen) der gemessene THC- und THC-Carbonsaeure-Mittelwert und THC-Medianwert deutlich hoeher liegt als beispielsweise bei den Faellen, die mit einem Verkehrsunfall einher gingen. Durch eine laengere Zeitspanne zwischen Unfall und Blutentnahme liess sich das Phaenomen nicht erklaeren. Die wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforschte und nicht begruendete Hypothese einer verminderten THC-Toleranz einzelner Individuen steht im Raum. Die Daten koennten aber auch dafuer sprechen, dass THC keinen konzentrationsabhaengigen Einfluss auf die Leistungsfaehigkeit hat. Beitrag zum Themenbereich I. "Cannabis und Verkehrssicherheit - Eine Bestandsaufnahme und aktuelle Befunde" des Kongresses 2005 der Deutschen Gesellschaft fuer Verkehrsmedizin e.V., 33. Jahrestagung, Bonn, 10. bis 12. Maerz 2005. Siehe auch Gesamtaufnahme des Kongresses, ITRD-Nummer D357801.
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